DNF99786
Es gibt mehrere Methoden, Netzwerkdrucker im Netz zu installieren:
- Der Drucker ist direkt am Fileserver angeschlossen, der gleichzeitig
Printserver ist. Start mit LOAD PSERVER <name>, Konfiguration über
PCONSOLE oder ab Netware 4.x mit NWAdmin
Vorteile:
- preiswert
- einfach zu administrieren
Nachteile:
- Der Drucker ist an einem beliebigen Arbeitsplatz angeschlossen.
Fileserver ist auch hier Printserver (s. 1.) Zusätzlich wird
RPRINTER bzw. ab NW 4.x NPRINTER benötigt.
Vorteile:
- preiswert
- Standort frei wählbar
Nachteile:
- Arbeitsplatz, an dem der Drucker angeschlossen ist, muß laufen
- Performance des Rechners wird etwas beeinträchtigt
- Störung durch Rechnerneustart, Absturz, usw.
- nicht immer stabil und störungsfrei
- Ein dedizierter Rechner ist Printserver
Die Queues liegen auf dem Fileserver, der Printserver (80286 oder
80386SX reicht völlig) kümmert sich aber um das Handling und
steuert die Drucker an. Start mit PSERVER.EXE, Konfiguration mit PCONSOLE.
Betrieb nur mit NW 3.x bzw. mit NW 4.x im Bindery Modus, wobei ab NW 4.x die
PSERVER.EXE nicht mehr im Lieferumfang vorhanden ist.
Vorteile:
- Altrechner kommen zum Einsatz (dann relativ günstig)
- Standort frei wählbar
Nachteile:
- Computer wird nur für diesen Zweck abgestellt
- wartungsanfälliger als Printerserver als Blackbox
- externer Printerserver als Blackbox
Hier wird meist ein eigenes Konfigurationsprogramm benötigt.
Vorteile:
- störungsfrei und unauffällig
- Standort frei wählbar (kein Computer notwendig)
Nachteile:
- meist nur 1-2 parallele/serielle Schnittstellen ansprechbar
- belegt je nach Einrichtung eine Lizenz auf dem Server
Einige Hersteller bauen diese Printerver auch als interne Karte direkt in
den Drucker ein (allerdings meist als Zubehör).
Copyright © Stefan Braunstein
Letzte Aktualisierung am 1. Oktober 2008